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12.03.19

Große Resonanz beim neuen Risikokapitalfonds „MBMV innoSTARTup“:

In fünf Monaten schon Beteiligungen in Höhe von 5,33 Millionen Euro beantragt

Das Finanzmittel zur Gewährung von Beteiligungen bei kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen wird stark nachgefragt. Gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern hatte die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) Ende September 2018 einen Fonds in Höhe von 15 Millionen Euro aufgelegt, um Existenzgründer, digitale Geschäftsmodelle sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärker zu unterstützen.

„Wir wollen mit dem Fonds mögliche Finanzierungslücken bei den Unternehmen schließen und zugleich die Eigenkapitalbasis kleiner und mittlerer Unternehmen auf eine breitere Grundlage stellen. So können junge innovative Technologieunternehmen und Existenzgründer im Land Risikokapital erhalten, um beispielsweise Digitalisierungsprozesse einzuleiten oder verstärkt Forschungs- und Entwicklungsinitiativen voran zu treiben“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. 

Veränderungsprozesse in Unternehmen werden unterstützt

Aus dem Programm MBMV innoSTARTup sind schon jetzt Mittel in Höhe von rund 5,33 Millionen Euro beantragt worden. Bislang haben sechs Unternehmen mit fünf stillen und zwei offenen Beteiligungen die Zusage einer Unterstützung erhalten. Die Antragsteller kommen aus den Branchen Industrie, Dienstleistungen, Informations- und Gesundheitswirtschaft sowie sonstigem Gewerbe. Nahezu 40 Prozent der Antragsteller befassen sich in ihren Vorhaben mit digitalen Geschäftsmodellen.

„Digitalisierung als Schlagwort ist ja in aller Munde. Die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern erhalten durch den Fonds Unterstützung, um die mit der Digitalisierung verbundenen Herausforderungen zu meistern“, so Michael Meis, Programmverantwortlicher bei der MBMV.

Unterschiedliche Beteiligungs-Varianten möglich

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition einschließlich Existenzgründungen aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Möglichkeit, aus dem Fonds Gelder zu erhalten. Dies geht in drei Varianten: Über eine stille Beteiligung, deren Höhe zwischen 50.000 und 500.000 Euro pro Vorhaben betragen kann. Zudem gibt es die Möglichkeit einer offenen Beteiligung. Hierbei sollte der Beteiligungsbetrag pro Vorhaben den Betrag von 50.000 Euro nicht überschreiten. Bei Einbindung des High-Tech-Gründerfonds (HTGF) oder vergleichbarer Finanzierungspartner darf die Beteiligung höchstens 400.000 Euro pro Vorhaben betragen. Als dritte Variante ist eine Kombination aus typisch stiller und offener Beteiligung möglich.

Risikokapitalfonds setzt sich zusammen aus EU-Mitteln und dem Beitrag der MBMV

Das Programm MBMV innoSTARTup ist als revolvierender Fonds aufgelegt. Das bedeutet, dass durch die zurückfließenden Erlöse der mit diesem Geld finanzierten Projekte die Ressourcen ständig aufgefüllt werden. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium bis zum Jahr 2023 knapp 12,4 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Die MBMV beteiligt sich ebenfalls mit rund 2,6 Millionen Euro.

 „Mit dem Programm MBMV innoSTARTup haben wir gemeinsam mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern ein klares Zeichen im Sinne der Wirtschaftsförderung gesetzt. Es ist unser besonderes Anliegen, Potenziale nicht nur zu erkennen, sondern auch zu fördern und in ihrer Entwicklung zu begleiten“, so Dr. Thomas Drews, Geschäftsführer der MBMV.

Informationen, Beratung und Antragstellung

Weitere Informationen zum Programm MBMV innoSTARTup, Beratung und Antragstellung bietet die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin). Ansprechpartner ist Michael Meis (michael.meis@mbm-v.de; Tel.: +49 (0) 385 39 555-22, Fax: +49 (0) 385 39 555-722).